Freelancer-Büro: Wie gehe ich mit KI um?
- Mensch oder Maschine – bleiben Texte mit KI eine Kuriosität? Oder ist KI der neue Zukunftstrend beim Schreiben?
- Was steckt hinter der Künstlichen Intelligenz (KI)?
- Nachhaltig arbeiten und leben: Deine Ideen sind gefragt
- Wenn die Künstliche Intelligenz zum Maler oder Zeichner wird
- Persönlich: Mein Rückblick auf das Jahr 2023
- Eine Backstube, der Osterhase, KI und himmelblaue Eier
- Künstliche Intelligenz im Beruf: Kann ich mit ihrer Hilfe Märchen schreiben?
- Von Tieren, Wahlen, KI und persönlichen Herausforderungen (KI/TS)
- Viel Lärm um nix – bei KI? (KI-News 2024)
- Vielfalt allerorten? Bei KI-Themen auf jeden Fall (KI-News 2025)
- …
Bild*: Rubrik „Freelancer-Büro“, bearbeitet.
Welche Rolle spielt KI in meinem beruflichen Alltag?
Geht es um die Künstliche Intelligenz, fällt mir immer wieder der Satz meines Qualifizierungsprogramm-Mentors Wolfgang Borgmann ein. Dieser sagte einmal zu mir:
Journalismus ist zum großen Teil Handwerk.
Und in diesem Satz steckt es ja schon: Meine Texte sind vornehmlich handmade, außer es wurde vermerkt (etwa bei einem Eigen- oder Übungsversuch, oder bei Rubrikbildern).
Ich bin nicht Journalistin (oder Autorin) geworden, um mir von einem Programm das Denken abnehmen oder sukzessive abtrainieren zu lassen. Denn zum Selbstschreiben gehört das vernetzte Denken zwangsläufig dazu. Wie auch die Recherche, das Sich-mit-einem-Thema-Beschäftigen, die Selbstreflexion, das Abwägen von Argumenten bzw. Fakten, das Scheitern und Neubeginnen – und am Ende das gute Gefühl, ein Thema „gewuppt“ zu haben.
Wie gefräßig ist KI?
Hinzu kommen noch längst nicht geklärte Datenschutz- und Urheberrechtsfragen. Immerhin werden die KI-Programm mit vielen Daten gefüttert. Ob sie dies nun autonom (also selbst) tun, indem sie beim Training das Internet durchforsten und keinerlei Obulus an die Urheber entrichten. Oder indem wir sie selbst bei unseren Anfragen füttern und beim Überarbeiten von Texten, Audios oder Bildern/Grafiken mit allerlei Informationen versorgen, etwa zu internen Unternehmensabläufen, Lebensläufen, aktuellem Geschehen, Politik, Verwaltungsstrukturen oder unseren eigenen stilistischen Präferenzen. Selbst wenn ich Name, Alter und Wohnort aus meinen Artikeln oder aus einer Interviewdatei herauslöschen würde, lernt der eigens für die Überarbeitung eines Textes oder einer Audioaufnahme generierte Agent wohl immer weiter dazu. Wie hat Markus Gabriel im SWR1 Leute Interview so treffend gesagt:
Man arbeitet immer für die Konzerne. Es gibt nichts umsonst. […]
Sein Bild vom „magischen Spiegel“ KI trifft es wohl sehr gut.
(SWR1 Leute, Sendung vom 03.03.306, Moderator: Nabil Attasi, SWR1 Baden-Württemberg)
Hirn schafft Text
Die geballte 😉 Content-Creation in den von mir geschriebenen Artikeln stammt also aus meinem Gehirn, mit all seinen Fähigkeiten und Fehlermöglichkeiten. Auch KI-generierte Bilder nutze ich kaum noch, außer die bereits erstellten Rubrikbilder. Wäre ja sonst schade darum.
Was nicht heißt, dass ich ein KI-Dino bin! Das Thema ist interessant, nicht mehr wegzudenken und sicherlich in einigen Bereichen durchaus sinnvoll. Doch KI ist für mich mehr Werkzeug als Denksportaufgabe (wie alle PC-Programme, die ich täglich nutze). Bei Schreibblockaden greife ich allerdings gerne einmal auf den unbeteiligten, wenn auch bei meinen Themen meist wenig hilfreichen Charme („Das ist eine wunderbare Idee!“) von OpenAI, Perplexity oder Copilot zurück 😉.
Blogartikel zum Thema KI – eine Übersicht
Natürlich spielt KI mittlerweile in allen Berufszweigen zunehmend eine Rolle. Auch in meiner Branche „Text und Journalismus“ war diese von Anfang an ein großes Thema. Seit dem Jahr 2023 sind daher einige Blogartikel zusammengekommen, die ich im Folgenden für Interessierte (chronologisch aufsteigend) zusammenfassen möchte. Sie spiegeln wieder, wie ich über den Einsatz der Künstlichen Intelligenz bei meiner Arbeit denke.
Die Liste wird bei Bedarf fortgesetzt.
Letztes Update: 04.03.2026
KI-Transparenz-Skala (kurz KI/TS):
Der Text wurde von Kerstin Beckert geschrieben. Das mit Sternchen gekennzeichnete Rubrik-Bild mit der Robotereule hat ein Bildgenerator erstellt. Es wurde außerdem bearbeitet, arrangiert und ein Text eingefügt.

